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Wilhelm Müller

Der Dresdner Maler und Zeichner war einziger Schüler Hermann Glöckners. Ein Versuch der Retrospektive

19. Okt 24 23. Feb 25


Der Dresdner Maler und Zeichner Wilhelm Müller (1928 – 1999) war einer der wenigen konkret arbeitenden Künstler in der DDR. Als einziger Schüler Hermann Glöckners widmete er sich in »Konstruktiven Übungen« gegenstandslosen Kompositionsstudien, die in seinem Schaffen als eine Art Fundament fortwährend Erweiterung fanden. Im dialektischen Gegenspiel zur Reinheit der Konstruktion präsentieren expressiv-gestische Arbeiten die Auseinandersetzung mit informeller Malerei, die seine Affinität auch für Zufälliges und Spontanes wiedergeben.

Mit einer Ausstellung und einem Katalog sollte das vielfältige Oeuvre Müllers eine Würdigung erfahren.

Zur Eröffnung am Freitag, dem 18. Oktober 2024 sprach Prof. Dr. Wolfgang Holler.

Biographisches

  • 1928 in Harzgerode geboren
  • 1952 Erste Beschäftigung mit Malerei, Drucken und Zeichnen (abstrakt und nach der Natur)
  • 1955–1979 Tätigkeit als Zahnarzt
  • 1964–1966 Unterricht bei Hermann Glöckner; Auseinandersetzung mit informeller Malerei; Arbeit an abstrakten Kompositionsstudien und Aktionsmalerei
  • 1965 – 1985 Ausarbeitung der „Konstruktiven Übung“
  • 1965 Entwicklung der Farbflächentafeln
  • 1978 Beginn der Werkgruppe „Spiel mit Silberstift“
  • 1980 Beginn der freischaffenden Tätigkeit in Dresden
  • 1980–1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Staatlichen Museum für Völkerkunde, Dresden, Aufbau einer Sammlung islamischer Bauern- und Nomadenteppiche
  • 1984–1986 Arbeit an der Werkgruppe „Japanischer Zirkus“
  • 1990 Beginn der Arbeit an der Werkgruppe „Variationen zu einem Thema von Otto Freundlich“
  • 1995 Erweiterung der „Konstruktiven Übung“
  • 1999 in Dresden gestorben

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen u.a.:

Lindenau-Museums Altenburg, Nationalgalerie Berlin, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Neues Museum Nürnberg, Staatsgalerie Stuttgart, National Gallery of Art Washington

KI generiert: Das Bild zeigt einen modernen Ausstellungsraum in einem Museum oder einer Galerie mit abstrakten Kunstwerken an den Wänden. Der Raum ist geräumig und hat einen hölzernen Boden mit einer einfachen Bank in der Mitte.Raumansicht | ©Leonhardi-Museum
KI generiert: Das Bild zeigt eine weiße Fläche mit diagonalen Linien, über die ein Name "Wilhelm Müller" geschrieben ist. Der Hauptinhalt ist die geometrische Anordnung der Linien und der Text.

Katalog

Zur Ausstellung erschien ein Katalog.

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